Chronik
2008
21. Mai: Der Bundesrat beantwortet die Frage zur "Einstellung des nationalen Forschungsschwerpunkt SESAM. Wer trägt die Verantwortung?" Die Antwort der Bundesversammlung.
13. März: Das sesam Leitungsgremium (SEC) stellte in seiner Sitzung vom 10. März 2008 fest, dass die sesam Kernstudie in der geplanten Form und unter den gegebenen Umständen nicht erfolgreich durchgeführt werden kann. Der Grund dafür ist, dass das angestrebte Ziel der Rekrutierung von mehreren Tausend Studienteilnehmerinnen und -teilnehmern innerhalb von zwei Jahren nicht mehr erreicht werden kann. Das SEC hat deshalb beschlossen, beim Schweizerischen Nationalfonds (SNF) die Einstellung der sesam Kernstudie zu beantragen. Das SEC sieht es als unabdingbar an, diejenigen sesam Teilstudien, die Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer unabhängig von der Kernstudie rekrutieren, weiterzuführen. Darüber hinaus wird die zentrale wissenschaftliche Fragestellung – die Erforschung der Faktoren, die zu einer gesunden seelischen Entwicklung beitragen – von Forschern des entstandenen Verbundes weiter untersucht werden. Hierzu sind bereits im Rahmen von sesam umfangreiche wissenschaftliche Vorarbeiten geleistet worden, zu denen erste Ergebnisse vorliegen. Es ist zudem die erforderliche Infrastruktur geschaffen worden, die vom Forschungsnetzwerk gezielt weiter genutzt werden wird.
10. März: Das sesam SEC beschliesst die Einstellung der sesam Kernstudie.
Januar 2008: Die sesam Leitung sucht verstärkt nach neuen Strategien zur Förderung der Rekrutierung.
1. Januar: Beginn der sesam Kernstudie in Bern. Im Inselspital wird zur Teilnahme an der Kernstudie eingeladen. In Basel, Bern, Fribourg und Zürich werden Teilnehmer/-innen für sesam Teilstudien gesucht.
2007
12. Oktober: zweite Zwischenbegutachtung (Site Visit) durch den SNF
1. Oktober: Beginn der sesam Kernstudie in Basel. Ab jetzt wird zur Studien-Teilnahme eingeladen. In Basel und Zürich starten sesam Vorstudien und Teilstudien.
24. Juli: Die Ethikkommission beider Basel (EKBB) hat die Kernstudie des Nationalen Forschungsschwerpunkts sesam (NFS sesam) für den Standort Basel per 24. Juli 2007 freigegeben. Sämtliche Auflagen der EKBB vom 19. März 2007 wurden in die Studie eingearbeitet.
Die Projektverantwortlichen freuen sich über diesen Entscheid. sesam will zum besseren Verständnis der Entwicklung der seelischen Gesundheit und Krankheit beitragen und dankt allen Beteiligten, insbesondere den Mitgliedern der EKBB, der Universität Basel, dem SNF, den Behörden und Partnern für ihre Arbeit und Unterstützung.
22. März: Konstituierende Sitzung des öffentlichen sesam-Begleitgremiums "sesamforum".
19. März: Bewilligung des Ethik-Antrags für die sesam-Hauptstudie durch die EKBB, unter Vorbehalt von 7 Auflagen.
2. Februar: Einreichung von Ergänzungen zum Ethik-Antrag für die Hauptstudie an die EKBB.
2006
31. Oktober: Einreichung des Ethik-Antrags für die sesam-Hauptstudie an die Ethikkommission beider Basel (EKBB).
2./3. Oktober: Erste Zwischenbegutachtung (Site Visit) durch das internationale Gutachtergremium des Schweizerischen Nationalfonds (SNF). Mitglieder: Prof. René Levy (Universität Lausanne), Prof. David Blane (Imperial College London), Prof. Judy DeLoache (University of Virginia), Prof. Nancy Eisenberg (Arizona State University), Prof. Günter Esser (Universität Potsdam), Prof. André Kléber (Universität Bern), Prof. Wolfgang Maier (Universitätsklinikum Bonn), Prof. Paul Pauli (Universität Würzburg), Prof. Pasqualina Perrig-Chiello (Universität Bern), Prof. Sir Michael Rutter (Institute of Psychiatry, London), Dr. Urs Christ (SNF), Thomas Griessen (SNF).
16. Juni: Vorstellung des NFS sesam am Symposium der Schweizerischen Akademie der Geisteswissenschaften.
12. Juni: Einreichung der Ethik-Anträge für die Vorstudien an die Ethikkommission beider Basel (EKBB).
31. Mai: Öffentliche Präsentation des NFS sesam im „Forum für Zeitfragen Basel“ durch Prof. A. Grob (Stv. Direktor von sesam) und Darlegung der Kritik an sesam durch Pascale Steck (Basler Appell gegen Gentechnologie). Mit Beobachter-Kommentar von Dr. Ulrike Hoffmann-Richter und Dr. Alexander Heit.
April: Erstes Treffen des Wissenschaftlichen Begleitgremiums von sesam (Scientific Advisory Board/SAB).
6. April: Antwort des Regierungsrats Basel-Stadt auf die Interpellation von Grossrätin Beatrice Alder Finzen.Bis April: Weitere Mitarbeiter/innen stossen zu sesam: Beauftragte für Kommunikation (Barbara Glättli und Daniel Habegger), Datenbank-Management (Boris Glavic) sowie weitere wissenschaftliche Hilfsassistent/innen, Praktikantinnen und Doktorand/innen.
31. März: Öffentliche Präsentation des sesam-Projektes im Rahmen der „Woche des Gehirns“ an der Universität Basel, durch Prof. J. Margraf (Direktor NFS sesam).
März: Ernennung von Prof. Dr. Frank Wilhelm, Basel, zum FAG-Assistenzprofessor für Psychophysiologie der Gesundheit an der Fakultät für Psychologie der Universität Basel.
21. Februar: Feierliche Inauguration des NFS sesam durch den Rektor der Universität Basel, Prof. Ulrich Gäbler und den Präsidenten des Nationalen Forschungsrates, Prof. Dieter Imboden.Erste Medienorientierung über das sesam-Projekt. Mit Prof. U. Gäbler (Rektor der Universität Basel), Prof. D. Imboden (SNF) und der sesam-Leitung.Februar: Zusage einer finanziellen Unterstützung im Rahmen eines „Unrestricted Grant“ durch F. Hoffmann-LaRoche.
Januar/März: Gespräche mit der Ethikkommission beider Basel (EKBB) zur Klärung des Vorgehens bei der Eingabe der Ethikanträge (Beginn des Begutachtungsprozesses: März 2006).
Januar: Wissenschaftliche Retraite der sesam-Projektleiter und der Geschäftsstelle.
1. Januar: Arbeitsbeginn der Geschäftsführerin von sesam, Prof. Dr. Roselind Lieb, verbunden mit Professur für Epidemiologie und Gesundheitspsychologie an der Fakultät für Psychologie der Universität Basel. Arbeitsbeginn von Catherine Coste, Sekretariat und Organisation.
2005
6. Dezember: Vorstellung des NFS sesam an Vertreter der psychiatrischen Fachverbände (SGPP und SGKJP) in Olten.
22. November: Gespräch mit der EKBB über das Vorgehen bei der Ethikbegutachtung.
15. November: Vorstellung des NFS sesam für die Studierenden der Fakultät für Psychologie der Universität Basel.
7. November: Vorstellung des NFS sesam für die Verwaltung der Universität Basel.
1. Oktober: Ernennung von Prof. Dr. Silvia Schneider, Basel, zur sesam-Ausbildungsleiterin, verantwortlich für Nachwuchs- und Frauenförderung.
1. Oktober: Beginn der Förderungsphase I von sesam (1.10.2005 bis 30.9.2009). Bezug der Geschäftsstelle an der Birmannsgasse 8 in Basel. Arbeitsbeginn des stellvertretenden Geschäftsführers Dr. Gunther Meinlschmidt, erster Doktorandinnen und studentischer Hilfsassistent/innen.
29. September: Erste Präsentation des sesam-Projektes an einem wissenschaftlichen Kongress, Tagung der Schweizerischen Gesellschaft für Psychologie (SGP) in Genf.
7. September: Antwort des Regierungsrats Basel-Stadt auf die Interpellation von Grossrätin Margrith von Felten.September: Übergabe des Projektantrags (Full Proposal) an die Ethikkommission beider Basel (EKBB) zwecks Vorinformation über den NFS sesam.
4. August: Workshop „Fear and Anxiety in Today’s World“ mit seiner Heiligkeit, dem Dalai Lama, an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich. Mit Referaten und Diskussion. Teilnehmer: Nobelpreisträger Richard Ernst, Eugen Drewermann, Arno Gruen, Gret Haller, Jürgen Margraf, Hanns Möhler, Matthieu Ricard sowie Bundesrat Pascal Couchepin und ETH-Präsident Olaf Kübler.
August: Information des Präsidenten der Nationalen Ethikkommission (NEK) für Humanmedizin über den Projektantrag (Full Proposal).
August: SAMW (Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften) - Stammtisch zum Thema sesam und Medien.
Juli: Erste Besprechung zum Datenschutzkonzept mit dem Datenschutzexperten Prof. Norbert Luttenberger, Kiel (D).
Mai/Juni 2005: Zusage von Unterstützung durch die Freie Akademische Gesellschaft (FAG) und die Margarete & Walter Lichtenstein-Stiftung.
Mai: Konstituierung des Steering and Executive Committee (SEC). Gespräch zum Thema sesam im Gesundheitsdepartement Basel-Stadt. Diskussion ethischer Aspekte des sesam-Projektes im Frey-Grynäischen Institut Basel.
März: Der Schweizerische Nationalfonds bewilligt sesam als Nationalen Forschungsschwerpunkt.
2004
August: Vorinformation der kantonalen und eidgenössischen Datenschutzbehörden und Projektantrag an den Schweizerischen Nationalfonds (SNF).
25./26. Juni: Tagung „Ethik und psychologische Forschung / Ethique et recherche en psychologie“ unter Leitung von Christoph Rehmann-Sutter (Angewandte Ethik, Universität Basel und Präsident NEK Humanmedizin) und Jürgen Margraf (Fakultät für Psychologie, Universität Basel und Direktor NFS sesam).
5. Mai: Das Projektleiter-Team formiert sich.
15. Januar: Einreichung der Projekt-Skizze an den SNF.
Januar: Die Universität Basel sagt ihre Kooperation zu.
2003
Oktober : Ausschreibung der zweiten Runde der Nationalen Forschungsschwerpunkte (NFS) durch den Schweizerischen Nationalfonds (SNF).
2003: Konstituierung der Arbeitsgruppe zur Vorbereitung des sesam-Projektes.
2000-2002
Erste Ideen für das Projekt einer „Swiss Etiological Study of Adjustment and Mental Health“ (sesam). Abklärung möglicher Kooperationen zwischen Psychologie, Medizin, Soziologie und Nachbar- bzw. Teildisziplinen.
