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Psychische Erkrankungen als weltweite Herausforderung

 

Gesundheit ist für die meisten Menschen das höchste Gut. Weltweit leiden jedoch immer mehr Menschen unter psychischen Störungen. Das Ausmass und die Folgen, besonders in den Industrienationen, sind besorgniserregend.

Nach Aussage der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird in den kommenden Jahrzehnten die psychische Gesundheit wesentlich über das Wohlergehen des Einzelnen und der Gesellschaft entscheiden. Im Jahr 2020 werden Depressionen die zweithäufigste Ursache schwerer gesundheitlicher Beeinträchtigungen und vorzeitiger Sterblichkeit sein.

Depressionen weltweit auf dem Vormarsch

WHO Prognose zu Anzahl “verlorener” Lebensjahre durch vorzeitige Sterblichkeit oder Leben mit starker Beeinträchtigung.

 

 

In den Industriestaaten sind psychische Erkrankungen – vorweg Depressionen – die viert häufigste Ursache von schwerwiegenden Beeinträchtigungen: Im Jahre 2002 standen in der Schweiz 543 Verkehrstoten (Strasse und Schiene) 1546 Suizide gegenüber. Psychische Erkrankungen gehören damit auch in der Schweiz zu den grössten Herausforderungen des Gesundheitswesens. Die durchschnittliche Wahrscheinlichkeit, im Laufe des  Lebens an einer psychischen Störung zu erkranken, liegt derzeit bei über 40%.